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Lagerung von Fotos und Negativen

 

Geben Sie sich einen Ruck und sortieren Sie Ihre Fotos. Das macht Ihre Scrapbooking Projekte einfacher, sicherer und weniger zeitaufwändig.

Oft sind die vorhandenen Fotos nicht sehr sicher aufbewahrt – sie bleiben in den Umschlägen vom Fotolabor oder befinden sich in ähnlich säurehaltiger Umgebung, ich sage ja nur Schuhkarton.

Versuchen Sie doch Ihre Fotos chronologisch, also von alt nach neu (oder auch umgekehrt) zu ordnen. Eine andere Variante ist es, die Fotos nach Themen und Anlässen zu sortieren.

Ich finde es funktioniert gut, die Fotos nach dem Jahr zu ordnen und dann noch einmal innerhalb dieses Jahres nach den Jahreszeiten.

Gut aufgehoben und schnell zugänglich sind die Fotos in eigens dafür vorgesehenen Fotoboxen, die meistens in viele Fächer unterteilt sind. Diese Fächer kann man beschriften, und so behält man immer den Überblick.

Das Behältnis sollte, egal ob Kunststoff oder Pappe, immer säurefrei sein.

 

Fotos auf CD-ROM

Der sicherste und Platz sparendste Weg, um Fotos aufzuheben ist sicher der auf CD-ROM. Ohne die Gefahr zu knittern, zu verblassen oder einzureißen kann man so hunderte von Fotos kompakt lagern. Wie lange eine CD-ROM ihre Daten verlässlich aufbewahrt ist noch etwas umstritten. Sie können jedenfalls die CD nach Jahren auf eine neue CD-ROM kopieren und haben so schon wieder die Lebensdauer Ihrer Fotos verlängert. Der Haken ist, das nicht jeder die nötige technische Ausrüstung besitzt, um CDs zu brennen, aber dies kann auch von einem Labor, welches diesen Service anbietet übernommen werden.

 

Wie geht man mit Negativen um?

Nun, wenn man es genau nimmt, sind die Negative wichtiger, als das entwickelte Foto selbst, denn mit dem Negativ lassen sich beliebig viele Abzüge machen, die dem ersten völlig gleichen. Am besten heben Sie Negative in speziellen, PVC-freien Schutzfolien auf, die Negative werden dort in einzelne Fächer geschoben, die meist sogar beschriftet werden können. Diese Folien können Sie in einem Ringbuch abheften. Eine schlechte Nachricht ist, dass die Negative eines Farbfilms unweigerlich nach 15 oder 20 Jahren an Qualität verlieren, die Abzüge haben nicht mehr die gleiche Farbigkeit. Bei Negativen eines Schwarzweißfilms gilt dies nicht, sie bleiben bei richtiger Lagerung gut erhalten.