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weiter (Bunt im Schwarzweißbild) Beschriftung, Journaling
Was bedeutet „Journaling“?
Sie erzählen die Geschichte Ihrer Fotos und Erinnerungen. Je nach Art der Seite wird dies unterschiedlich geschehen. Vielleicht ist nur eine einfache Überschrift nötig, vielleicht beantworten Sie die bekannten W-Fragen: wer, was, wann, wo, warum, oder vielleicht schreiben Sie ganz ausführlich: Gedanken, Beobachtungen, kleine Anekdoten, Zitate, Liedtexte, usw.
Es gibt viele Wege ein Scrapbook mit schriftlichen Einträgen zu vervollständigen.
Man kann direkt auf die Seite im Scrapbook schreiben, man kann auf ein Stück Papier schreiben, welches später eingeklebt wird oder man schreibt mit dem Computer und druckt den Text aus, bevor man ihn auf die Seite klebt. Dies ist eine besonders beliebte Variante bei Leuten, die ihre eigene Handschrift nicht so gerne mögen … (das kann ich gut verstehen, aber denken Sie daran, Ihre Handschrift macht Ihr Scrapbook individuell und persönlich und wenn Sie Kinder haben werden diese irgendwann einmal sagen: und so hat sie oder er geschrieben).
Wenn Sie mit dem Computer arbeiten, haben Sie viele interessante Möglichkeiten mit Schriften und Buchstaben zu experimentieren. Wie auch immer, das Papier auf welches Sie schreiben, sollte säurefrei sein. Eine weitere gute Möglichkeit der Beschriftung ist es, Klebebuchstaben oder Alphabet Cut-Outs zu verwenden.
Der Schriftteil einer Scrapbookseite ist manchmal der schwerste Teil des ganzen Projekts, weil man einfach unsicher ist, wie und was man schreiben soll… vielen Scrappern geht es so, und die Versuchung ist groß, den Schriftteil erstmal auf später zu verschieben.
Hier ein paar Ideen, um Ihren Aufzeichnungen in Schwung zu halten:
- arbeiten Sie mit Listen (z.B. Vorlieben, Abneigungen, Top-Ten Listen usw.) das geht schnell und einfach, eine kurze Liste kann sogar von Ihrem fotografierten „Objekt“ geschrieben werden (denken Sie an die einzigartige Handschrift von Kindern).
- benutzen Sie Schlagwörter, Eigenschaftswörter, die etwas besonders treffend beschreiben – so kommen Sie um lange Sätze herum.
- verwenden Sie Liedtexte, Zitate, Redewendungen, die gerade gut zu Ihrer Scrapbookseite / Situation passen.
- schreiben Sie einen kleinen Reim oder ein Gedicht.
- vergessen Sie nicht den Humor, seien Sie ruhig sarkastisch oder ironisch verwenden Sie Wortspiele, und vielleicht kennen Sie einen Witz, der passen könnte.
- schlagen Sie einfach mal im Wörterbuch nach und geben Sie die Definition eines ausgewählten Wortes.
- erzählen Sie etwas als Dialog, von beiden Seiten also.
- wechseln Sie die Erzählperspektive (Ich habe... / Sie lachten viel...).
- sagen Sie, was Sie sagen wollen, mit einem Brief oder einem selbst erfundenen Märchen.
- fragen Sie „Zeugen“ und erzählen Sie aus deren Sicht.
Vergessen Sie eins nicht: Locker bleiben, keine Angst etwas auszuprobieren und Sie werden Ihren eigenen Schreibstil finden!
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